Entspanntes Sehen durch seitliches Schwingen - Augenübungen und Sehübungen

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Visus Verlag

Augentraining Übung 5

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Seitliches Schwingen

 

Diese Übung gehört zum vorbereitenden Grundprogramm des ganzheitlichen Sehtrainings. Wichtig dabei ist, wie bei allen Sehübungen, die Atmung!

 

1. Stehen Sie nach eigenem Empfinden möglichst locker und gerade ohne Schuhe aufrecht auf dem Boden.

2. Die Schultern sind locker, die Arme hängen entspannt an der Seite herunter. Atmen Sie durch die leicht geöffnetn Lippen aus.

3. Beginnen Sie nun, sich langsam - nur aus der Hüfte heraus - nach rechts und links zu drehen. Bis auf diese schwingende Rechts-Links-Bewegung bleibt der Oberkörper gerade. Lassen Sie die Schultern entspannt und die Arme  locker hängen. Bewegen Sie die Arme nicht willentlich mit!

Atmen Sie während der ganzen Übung durch die geöffneten Lippen aus.

 

Übungsstufe 1:

4. Steigen Sie nach und nach das Tempo. Die Arme schwingen, ohne bewußt geführt zu werden, in immer größeren Halbkreisbewegungen automatisch mit Ihrem Oberkörper mit bzw. Ihrem Oberkörper hinterher.

5. Lassen Sie die ganze Zeit über Ihre Atmung fließen, und halten Sie nicht vor Sorge, die Körperbewegungen richtig zu machen, den Atem an.

Beenden Sie die Übung, indem Sie das Tempo nach und nach zurücknehmen, bis Sie wieder erade nach vorn schauend dastehen.

Dies ist der erste Teil der Übung.

 

Wenn Ihnen die Kombination von Körperbewegung und Atembewegung keine Schwierigkeiten mehr macht, dann können Sie jetzt mit dem zweiten Teil beginnen und das Blickverhalten mit in die Übung hineinnehmen.

 

Neuer Start - Übungsstufe 2:

1. Suchen Sie sich zu Beginn der zweiten Übung einen entspannten Blickpunkt schräg vor sich auf den Boden.

2. Beginnen Sie zu schwingen, und ziehen Sie bewusst einen Blick-Kreisbogen in natürlich entspannter Blickhöhe durch den Raum, so als ob Sie mit einem Bleistift eine Kreislinie rund um sich herum durch den Raum ziehen würden.

3. Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Atmung dabei nicht ins Stocken kommt, und atmen Sie während der ganzen Zeit weich und fließend ein und aus.

4. Steigen Sie nach und nach das Tempo. Die Arme schwingen, ohne bewußt geführt zu werden, in immer größeren Halbkreisbewegungen automatisch mit Ihrem Oberkörper mit bzw. Ihrem Oberkörper hinterher.

5. Lassen Sie die ganze Zeit über Ihre Atmung fließen, und halten Sie nicht vor Sorge, die Körperbewegungen richtig zu machen, den Atem an.

6. Achten Sie auf den Moment, da Ihre Augen die Kreislinie nicht mehr ziehen können, weil das Bewegungstempo zu groß ist. Was geschieht jetzt in Ihnen?
Sie könnten verunsichert sein, und es wird Ihnen schwindlig, oder Ihre Augen geben es auf, in diesem Moment "arbeiten" zu müssen und zu wollen (bzw. Ihr Sehzentrum im Gehirn beschließt, die einkommenden Signale jetzt einmal nicht mehr auf die übliche Art verarbeiten zu wollen), und Sie genießen es, wie die Welt um sich herum schwingt, ohne das Sie irgendetwas erkennen wollen.

Falls Ihnen schwindelig geworden ist, brechen Sie die Übung natürlich sofort ab, warten, bis das Gleichgewichtszentrum sich beruhigt hat, und beginnen noch einmal, zunächst nur ganz langsam, und steigern die Gechwindigkeit des Schwingens nur nach und nach.

7. Beenden Sie die Übung, indem Sie das Tempo nach und nach zurücknehmen, bis Sie wieder gerade nach vorn schauend dastehen.

8. Zum Abschluss spüren Sie in sich hinein: Stellen Sie fest, wie Ihr Körper und Ihre Augen sich jetzt fühlen. Blicken Sie im Raum umher und stellen Sie fest, wie Ihr Sehempfinden und Ihr Sehvermögen in diesem Moment ist.

Wenn Ihren die Übungsstufe 2 zunächst noch Schwierigkeiten macht, kehren Sie zur Übungstufe 1 zurück und versuchen Sie zwischendurch immer wieder, den bewussten Blick mit einzubeziehen, bis es Ihnen irgendwann keine Schwierigkeiten mehr macht und keine Atemhemmung mehr verursacht.

 

Die Wirkung dieser Ganzkörperübung und Sehübung

Sie lernen hier etwas Neues, etwas, das Sie wahrscheinlich noch nie vorher gemacht haben: Sie kombinieren bewusst ihre Körperhaltung und Körperbewegung mit Ihrem Atemverhalten und Blickverhalten.

Mithilfe dieser Übung lernen Sie, sich auf ganzheitliche Weise (Körper, Atmung und bewusste Wahrnehmung) einer neuen Situation zu stellen; und Sie lernen, Ihr Blickverhalten und Ihr Wahrnehmungsverhalten dabei bewusst mit einzubeziehen:

Wenn Sie die Geschwindigkeit des Schwingens über ein bestimmtes Tempo hinaus steigern, können Ihre Augen nicht mehr an ihrem gewohnten Verhalten festhalten, alle Objekte in der Außenwelt erkennen zu wollen, sondern müssen akzeptieren, dass die Welt an Ihnen vorbeifliegt.

Diesen Übergang zu erspüren ist ein wichtiger Aspekt der Übung.

Genauso wichtig ist der umgekehrte Übergang beim Verlangsamen des Schwingens: Ab einem gewissen Tempo setzen die Augen in einem bestimmten Moment wieder mit der bewussten Wahrnehmung ein; und das Sehzentrum im Gehirn unternimmt wieder den Versuch, die Sinneseindrücke zu interpretieren.

Wenn bei dieser Übung ein mehr oder weniger starkes Schwindelgefühl, vielleicht auch ein leichts Gefühl von Überkeit auftritt, ist das nicht schlimm oder bedenklich.

Es zeit jedoch an, dass jemand größere Schwierigkeiten haben, den Blick oder die visuelle Wahrnehmung loszulassen und sich auf eine unbekannte visuelle Situation einzulassen.

Falls das auf Sie zutrifft, brechen Sie die Übung einfach ab, bis Ihnen wieder wohl ist. Tasten Sie sich immer wieder ganz langsam und vorsichtig an die neue Situation heran.

Das seitliche Schwingen bewirkt eine Art Karusseleffekt, den fast alle Kinder lieben und genießen. Falls Ihnen dabei übel wird, überlegen Sie einmal, ob Sie Karusselfahren und schnelle Körperdrehungen in ihrer Jugend auch nicht gemocht haben, oder ob das erst jetzt als Erwachsener so ist.

Überprüfen Sie auch, ob vielleicht Ihr Gleichgewichtssinn gestört ist.

Falls Sie, aus welchen Gründen auch immer, trotz einiger vorsichtiger Annäherungsversuche mit dem seitlichen Schwingen gar nicht zurechtkommen, lassen Sie diese Übung aus Ihrem Programm zum ganzheitlichen Sehtraining aus.

Geben Sie aber nicht zu früh auf. Versuchen Sie erst noch ein paar mal, sich vorsichtig und langsam beginnend mit dem Schwingen zu beschäftigen.

 

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Alle hier vorgestellten Übungen sind seit vielen Jahren in der Praxis erprobt und nach bestem Wissen zusammengestellt und beschrieben. Das befolgen dieser Anleitungen geschieht natürlich trotzdem in eigener Verantwortung des Benutzers dieser Website und auf eigene Gefahr. Der Gesamt-Gesundheitszustand und mögliche Einschränkungen aufgrund von Erkrankungen müssen vom Benutzer in Eigenverantwortung bedacht und mit dem behandenden Arzt abgesprochen werden.

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